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Programmschwerpunkt Deutsch-Französische Beziehung

Berlin ist geteilt. Die Ehe von Mark (Sam Neill) und Anna (Isabelle Adjani) liegt in Trümmern. Sie verbindet kaum noch mehr als der gemeinsame Sohn und gegenseitiges Misstrauen. Als Mark – seines Zeichens ehemaliger Geheimdienstler – vermutet, dass Anna ihr Glück mit einem anderen sucht, setzt er einen Privatdetektiv auf sie an. Seine Ermittlungen führen ihn in eine Altbauwohnung unweit der Mauer, wo er schließlich mit unbegreiflichen Schrecken konfrontiert wird.

Als französisch-deutsche Koproduktion mit europäischer Besetzung für den internationalen Markt gedreht, ist Possession ein typisches Beispiel für den Produktionsmodus im europäischen Genrekino, gleichzeitig aber auch ein sehr persönliches Werk des polnischen Regisseurs Andrzej Żuławski, das durch seine dichte Atmosphäre, das radikale Schauspiel von Isabelle Adjani und Sam Neill und die entfesselte Kamera von Bruno Nuytten heute Kultstatus genießt.

Frankreich/BRD 1981. R: Andrzej Żuławski. D: Isabelle Adjani, Sam Neill, Margit Carstensen. Musik: Andrzej Korzyński. 127 Min. 35mm. OmU

Einführung: Lukas Dominik

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