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Programmschwerpunkt Deutsch-Französische Beziehung

Julien (Jean-Louis Trintignant), seine schwangere Frau Monique und seine junge Tochter Julie leben unweit der belgischen Grenze. Als die Wehrmacht 1940 Frankreich überfällt, fliehen sie in letzter Minute mit dem Zug gen Süden. Im Chaos der ersten Kriegstage wird Julien von seiner Familie getrennt. Gemeinsam mit der mysteriösen Anna (Romy Schneider), in der seine Mitreisende eine Deutsche vermuten, versucht er den immer näher rückenden Deutschen zu entkommen und Monique und Julie wiederzufinden.

Mit Phillippe Sardes bewegender wie fesselnder Filmmusik und einer hervorragenden Besetzung adaptiert Pierre Granier-Deferre Georges Simenons gleichnamigen Roman erfolgreich für die große Leinwand. Durch den Einsatz von Archivmaterial wird die Handlung in ihrem historischen Kontext klar verortet.

Le Train – Nur ein Hauch von Glück
Frankreich/Italien 1973. R: Pierre Granier-Deferre. D: Romy Schneider, Jean-Louis Trintignant, Nik Arrighi. Musik: Philippe Sarde. 95 Min. 35mm. OmU

Einführung: Dr. Marion Hallet (Université de Namur)

Mit Podiumsdiskussion nach dem Film: Das geteilte Erbe des französischen Genrekinos – Filmerbe, Erinnerungskultur, Kommerz

Gezeigt in der Filmreihe

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