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Im Internat auf einem bayrischen Schloss verzaubert ein Neuankömmling die Mitschüler mit seinem Gitarrenspiel und Liedern aus seiner fernen Heimat. Eines Tages rudert er mit einer „Räuberbande“ genannten Gruppe von Jungen ans andere Ufer des Sees zu einem geheimnisvollen Geisterhaus, wo er auf Marianne trifft und in ihren Bann gerät. Eine der ersten deutsch-französischen Ko-Produktionen nach dem Zweiten Weltkrieg, inszeniert vom Julien Duvivier (PÉPÉ LE MOKO, DON CAMILLO UND PEPPONE). Basierend auf „Schmerzliches Arkadien“ von Peter de Mendelssohn und mit Horst Buchholz in seiner ersten Hauptrolle (in der deutschen Originalfassung, es gibt auch eine abweichend besetzte französische Originalfassung), erzählt der stimmungsvolle Film an der Grenze von Traum und Wirklichkeit eine Geschichte des Erwachsenwerdens zwischen poetischem Märchen und Schauerromantik.

BRD/Frankreich 1955. R: Julien Duvivier. D: Marianne Hold, Horst Buchholz, Udo Vioff, Michael Verhoeven. Musik: Jacques Ibert. 108 Min. 35mm. Dt. OF

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