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  • FILMREIHE
  • Cinéma Bis? Facetten des französischen Genrekinos

  • 9. bis 12. Juli 2026 // Kino des DFF

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Cinema Bis – populär und verkannt, kommerziell und subversiv – bezeichnet in Frankreich das breite Spektrum des Genrekinos, das sich vom Thriller und Kriminalfilm, über den Horrorfilm und seine Subgenres, den Kriegsfilm bis hin zum Abenteuerfilm und der musikalischen Komödie erstreckt. Mit wenig Budget und klaren Konventionen gelingt es den französischen B-Filmen von den 50ern bis in die 70er-Jahre, sowohl den heimischen als auch den internationalen Kinomarkt zu erobern – vor allem in den USA aber auch bei seinen Nachbarn beispielsweise in Belgien, Deutschland und der Schweiz. Seitdem ist das Genrekino ein wichtiger Teil der französischen Filmkultur geblieben, wie der Erfolg der transgressiven Horrorfilme der New French Extremity in den 2000er-Jahren und die anhaltende Beliebtheit der Französischen Komödie zeigen.

Den Vorwürfen der Rohheit, Unmoral und Kommerzialität werden immer häufiger handwerkliches Geschick, künstlerische Handschriften und die Entdeckung eines gesellschaftskritischen Impetus einiger Vertreter des Genrekinos gegenübergestellt. Ihre Filme geben schließlich vielfach Einblick in die jüngere französische Zeit-, Medien- und Sozialgeschichte.Über ein breit gefächertes Genre-Panorama vermittelt das Programm einen Eindruck der vielfältigen Facetten des französischen Genrekinos. 

Mit der Filmreihe Cinéma Bis? Facetten des französischen Genrekinos. knüpft das Filmkollektiv Frankfurt an seine vielbeachteten und erfolgreichen Werkschauen zu Genreauteur*innen wie Marina de Van, Yves Boisset und Alain Jessua an.

Das Programm wird kuratiert von Sebastian Schwittay, Lukas Dominik (Filmkollektiv Frankfurt) und Christoph Draxtra (freier Filmkurator) und organisiert von Sebastian Schwittay und Lukas Dominik.

    Eine gemeinsame Veranstaltung mit:

    Gefördert von:

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