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1974 gründeten Gernot Steinweg, die Schülerin Bina Elisabeth Mohn, die Auszubildende Petra Vasile und Enzio Edschmid die Gruppe „Arbeit und Film“ in Frankfurt am Main. Ihre filmische Arbeit wurde von der Londoner Filmgruppe „Cinema Action“ beeinflusst, die Gernot Steinweg zwei Jahre lang begleitete. Die Kamera wurde als Waffe im Arbeitskampf verstanden. Die entstandenen Filme begleiteten Streiks filmisch und wurden auch als Lehrmittel verwendet.

WACHSAM TAG UND NACHT dokumentiert die Proteste der Belegschaft bei VFW-Fokker in Speyer und setzte die bisherige Arbeit von UNSERE ARBEITSPLÄTZE IN SPEYER MÜSSEN BLEIBEN fort. 1977 erhielt WACHSAM TAG UND NACHT bei den Kurzfilmtagen Oberhausen mehrere Auszeichnungen und war der erste Gewinner des Preises der deutschen Filmkritik in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“.

MIT SCHLIPS UND KRAGEN begleitet einen der ersten Streiks von Bankangestellten in Frankfurt am Main Anfang der 1980er-Jahre. Es war einer der wenigen Filme, den die Gruppe im Auftrag einer Gewerkschaft produzierte. Nach Jahrzehnten im Archiv wird der Film zum ersten Mal wieder vor Publikum vorgeführt.


Anschließendes Gespräch mit Gernot Steinweg und Enzio Edschmid. Moderation: Valentin Herleth

WACHSAM TAG UND NACHT, 1977, 16mm, s/w, 45 Min., Regie: Arbeit und Film

MIT SCHLIPS UND KRAGEN, 1981, 16mm, s/w, 29 Min., Regie: Arbeit und Film

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