Ein zentrales Werk des deutschen jüdischen Kinos der Zeit nach der Shoah, seinerzeit auch in West-Deutschland vielfach gezeigt: Auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee sucht Berger-Fiedler das Grab ihrer Großmutter. Dabei verlebendigt sie die Biografien bekannter und weniger bekannter Berliner Juden, die das dortige kulturelle und gesellschaftliche Leben als Sozialreformer, Verleger, Musiker, Künstler und Philosophen geprägt haben. „Vielleicht wird es uns wirklich gelingen, in nächster Zeit tiefer in die Thematik einzudringen. Auf unsere Weise, mit den Mitteln des Dokumentarfilms Antworten auf Fragen aus der Geschichte zu finden, aber auch nachzuweisen, dass es den nationalsozialistischen Verbrechern nicht gelungen ist, ihr Vorhaben zu realisieren; die Juden, das jüdische Leben zu vernichten.“ (Róża Berger-Fiedler).
Erinnern heißt Leben
DDR 1988. DDR 1988. R: Róza Berger-Fiedler. Drehbuch: Róza Berger-Fiedler. Dramaturgie: Harry Hornig. K: Karl-Heinz Müller. S: Róza Berger-Fiedler. 57 Min. 35mm
Zu Gast: Róza Berger-Fiedler
Moderation: Rebecca Lyson (Übersetzerin und Juristin)
Gezeigt in der Filmreihe
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