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Mit …und Sie wollen immer noch Deutscher sein… drehte Berger-Fiedler, schon in Eigenproduktion, ein fesselndes Porträt des Sprachwissenschaftlers und Autors Victor Klemperer, dessen bedeutendes Werk LTI – Notizbuch eines Philologen zentral im Film behandelt wird. Zu Wort kommen Familie sowie Kolleginnen und Kollegen Klemperers.

Ein außergewöhnliches Dokument über eine kaum bekannte Facette des jüdischen Lebens in der DDR ist Mir lejbn ejbik: Berger-Fiedler filmt während der ersten vier Ausgaben der jiddischen Kulturfesttage in Ostberlin von 1987 bis 1990. Auftritte namhafter jüdischer Künstlerinnen und Künstler u.a. aus der DDR, Polen, Litauen sind zu sehen und Gespräche mit den Organisatoren des Festivals, Jalta Rebling und Karsten Troyke, Persönlichkeiten des jüdischen Gemeindelebens und des jüdischen Kulturschaffens aus zahlreichen weiteren Ländern. Ein Höhepunkt des Films sind Ausschnitte aus dem letzten Konzertauftritt von Lin Jaldati, der lange Jahre lang einzigen Sängerin jiddischen Liedguts in der DDR. Wir zeigen eine 35mm-Kopie aus Berger-Fiedlers eigenem Archiv. 

Mir lejbn ejbik

…und Sie wollen immer noch Deutscher sein…
Deutschland 1992. R: Róza Berger-Fiedler. Drehbuch: Róza Berger-Fiedler. Dramaturgie: Harry Hornig. S: Róza Berger-Fiedler. 44 Min. digital (von 35mm)

Mir lejbn ejbik (Wir leben ewig)
DDR 1990. R: Róza Berger-Fiedler. Drehbuch: Róza Berger-Fiedler. Dramaturgie: Harry Hornig. K: Karl-Heinz Müller, Joachim Röschter, Günter Breßler. S: Róza Berger-Fiedler. 60 Min. 35mm

Zu Gast: Róza Berger-Fiedler
Moderation: Gary Vanisian



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